Was kosten Wohnungen und Häuser aktuell in Düsseldorf? Wir geben Ihnen einen Überblick darüber, wie sich der Markt in den letzten Jahren entwickelt hat, werfen einen detaillierten Blick auf die Preise in den verschiedenen Stadtbezirken und auf Prognosen für die zukünftige Preisentwicklung.
Im Vergleich zum Vorquartal gab es bei den Häuserpreisen einen deutlichen Anstieg um 8,6 Prozent. Im Jahresvergleich lagen die Zuwächse bei 4,2 Prozent. Im zweiten Quartal 2026 wurden Häuser in Düsseldorf für einen Medianpreis von 5.822 Euro/m² angeboten.
Der Median-Angebotspreis von Eigentumswohnungen lag bei 4.915 €/m². Im Vergleich zum Vorquartal wurden Wohnungen 3,5 % teurer angeboten, innerhalb eines Jahres sind die Preise um 2,3 % gestiegen.
* Quelle: PriceHubble (Stand 10/2026)
Wie hoch sind die Quadratmeterpreise in den Düsseldorfer Stadtteilen?
Wie teuer das Wohnen in Düsseldorf ist, hängt stark vom Stadtbezirk ab. Häuser und Wohnungen im Zentrum und im Westen von Düsseldorf sind dabei vergleichsweise hochpreisig.
In welchen Stadtteilen kosten die Häuser und Wohnungen besonders viel?
Im westlich gelegenen Stadtbezirk 4 sind sowohl Häuser mit einem durchschnittlichen Preis von 6.795 Euro/m² als auch Wohnungen mit einem Durchschnittspreis von 6.073 Euro/m² am teuersten. Der Stadtbezirk 1 im Zentrum der Stadt liegt auf dem zweiten Platz der teuersten Immobilien in Düsseldorf.
In welchen Stadtteilen sind die Immobilienpreise vergleichsweise gering?
Die günstigsten Immobilien finden Sie im Stadtbezirk 10. Hier kosten Häuser im Schnitt 4.041 Euro/m² und Wohnungen 3.611 Euro/m². Auch in den Stadtbezirken 8 und 9 im Süden und Südosten der Stadt finden sich vergleichsweise günstige Immobilien. Häuser und Wohnungen in mittlerer Preislage sind vor allem in den Stadtbezirken 6 und 7 im Osten und Nordosten Düsseldorfs zu finden.
* Quelle: McMakler (Stand 10/2026)
Wie hat sich der Immobilienmarkt in Düsseldorf in den letzten Jahren entwickelt?
Düsseldorf, als bedeutendes Wirtschafts- und Industriezentrum sowie renommierter Universitätsstandort, zieht nicht nur nationale, sondern auch internationale Aufmerksamkeit auf sich, die erheblichen Einfluss auf den Immobilienmarkt hat. Die wirtschaftlichen Herausforderungen und die geopolitischen Spannungen der vergangenen Jahre waren auch auf dem Immobilienmarkt der Stadt und beim Immobilienverkauf spürbar, doch zuletzt haben sich die Preise nach einem Rückgang im Vorquartal wieder positiv entwickelt.
Lag der Median-Angebotspreis für Häuser in Düsseldorf im zweiten Quartal 2022 noch bei einem Höchstwert von durchschnittlich 5.928 Euro/m², lag der Wert im zweiten Quartal 2026 nur noch etwa 1,8 Prozent darunter. Die Wohnungspreise hatten ihren Höhepunkt im ersten Quartal 2022 und wurden damals zu einem Medianpreis von 5.308 Euro/m² angeboten. Mit etwa 7,4 Prozent war der Preisrückgang bis zum zweiten Quartal 2026 deutlich stärker als bei den Häusern.
Wie ist die Prognose für die Immobilienpreisentwicklung in Düsseldorf für die kommenden Jahre?
Momentan sprechen mehrere Faktoren für eine Seitwärtsbewegung oder einen leichten Anstieg der Preise. Das Angebot ist nach wie vor begrenzt, während die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt leicht zurückgeht. Die Inflationsrate ist im September 2026 erneut gestiegen und liegt nun bei +3,3 Prozent. Auch Finanzierungen sind teurer geworden: Die Zinsen für zehnjährige Darlehen liegen im Schnitt bei 4,45 Prozent. Die Expert:innen von Interhyp gehen kurzfristig von einem stabilen bis steigenden Bauzins aus, mittel- bis langfristig sind die Meinungen jedoch unterschiedlich.
Wie stark sich die Preise tatsächlich verändern, hängt auch davon ab, wie sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickeln. Die jüngsten Immobiliendaten beziehen sich auf das zweite Quartal 2026. Mögliche spätere Folgen des Iran-Kriegs, etwa durch steigende Energiepreise, die bei Verbraucher:innen verzögert ankommen, könnten sich allerdings erst noch bemerkbar machen. Höhere Lebenshaltungskosten könnten dazu führen, dass Haushalte weniger finanziellen Spielraum für einen Immobilienkauf haben. Bleiben gleichzeitig die Finanzierungskosten hoch oder steigen sie weiter, könnte das die Nachfrage zusätzlich dämpfen und den erwarteten Anstieg der Immobilienpreise abschwächen.
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